Ich begleite Gruppen und Organisationen an Stellen, an denen gemeinsame Arbeit Struktur und Moderation braucht – dort, wo Gruppen arbeitsfähig werden, bleiben oder wieder werden sollen. Dabei geht es um Orientierung, Verständigung und die Klärung dessen, was für die weitere Zusammenarbeit wichtig ist. Meine Moderation schafft einen Rahmen, in dem Beteiligte ihre Perspektiven einbringen und zu gemeinsamen Entscheidungen finden können. Die folgenden Formate zeigen typische Situationen aus meiner Praxis. Weitere Formate ergeben sich aus Anlass und Kontext.

Kick-off-Workshop

Ein Kick-off-Workshop dient dazu, die Arbeitsfähigkeit eines Projekts oder Vorhabens herzustellen, bevor operative Arbeit beginnt.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Klärung von Themen wie:

Der Workshop schafft einen gemeinsamen Arbeitsrahmen, in dem Unterschiede sichtbar sein dürfen, ohne sie sofort auflösen zu müssen. Ziel ist nicht Einigkeit, sondern Orientierung und Verbindlichkeit. Ein Kick-off ersetzt keine Projektplanung, sondern ergänzt sie dort, wo Abstimmung, Kommunikation und Zusammenarbeit entscheidend sind.

Transition-Workshop

Ein Transition-Workshop unterstützt Teams und Führungskräfte dabei, einen Führungswechsel bewusst zu gestalten und arbeitsfähig durch die Übergangsphase zu gehen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie:

Der Workshop bietet einen Rahmen, in dem Beteiligte Vergangenheit würdigen und Zukunft öffnen können – ohne dass alle Differenzen sofort bearbeitet werden müssen. Ziel ist eine orientierende Verständigung, die Sicherheit schafft und gemeinsame Arbeit ermöglicht. Ein Transition-Workshop findet idealerweise einige Wochen nach Übernahme der Führungsrolle statt, wenn erste Eindrücke entstanden sind und eine gemeinsame Reflexion sinnvoll wird. Zur Vorbereitung führe ich ein Gespräch mit der neuen Führungskraft und – sofern praktikabel – mit ausgewählten Mitarbeitenden, um Situation, Erwartungen und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen. Auf dieser Grundlage stimme ich ein Vorgehen für Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung ab. Ein Transition-Workshop ersetzt keine Strategietage oder Teamentwicklung, sondern ergänzt diese dort, wo Neuausrichtung, Kontinuität und Übergang aufeinandertreffen.

Lessons-Learned-Workshop

Ein Lessons-Learned-Workshop dient dazu, Erfahrungen aus einem Projekt oder Vorhaben systematisch zu reflektieren und für zukünftige Arbeit nutzbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Betrachtung von Fragen wie:

Der Workshop schafft einen Rahmen, in dem Erfolge sichtbar und benennbar werden und zugleich Raum für kritische Reflexion entsteht. Ziel ist es, Erfahrungen zu sichern und Orientierung für zukünftige Vorhaben zu gewinnen. Lessons Learned ersetzen keine Projektbewertung oder Erfolgskontrolle, sondern ergänzen diese dort, wo gemeinsames Lernen und Weiterentwicklung im Vordergrund stehen.

Schnittstellendialog

Wo Menschen, Bereiche oder Funktionen zusammenarbeiten, entstehen Schnittstellen. Hier treffen unterschiedliche Perspektiven, Erwartungen und Arbeitslogiken aufeinander. Nicht selten zeigen sich an diesen Übergängen Missverständnisse, Reibungsverluste oder wechselseitige Zuschreibungen:

„Die anderen liefern nicht.“

„Die verstehen uns nicht.“

„So kann man nicht arbeiten.“

Ein Schnittstellendialog – ein moderiertes Gespräch zur Klärung von Zusammenarbeit an Arbeits- und Verantwortungsübergängen – schafft einen strukturierten Rahmen, in dem die Beteiligten ihre Sichtweisen, Erwartungen und Erfahrungen miteinander austauschen.

Im Mittelpunkt stehen dabei:

Ziel ist nicht die nachträgliche Bewertung von Schuld oder Fehlern, sondern die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit an der gemeinsamen Schnittstelle. Der Schnittstellendialog eignet sich insbesondere für Situationen, in denen Zusammenarbeit neu gestaltet, stabilisiert oder neu ausgerichtet werden soll.